Dieser Leitfaden beantwortet eine Frage: Deckt Ihre aktuelle Vorsorge die gravierenden Erkrankungen wirklich ab, oder fehlen entscheidende Bausteine? Er geht 75 Krankheitsbilder durch, sagt bei jeder Untersuchung, wer sie bezahlt, und auch, was Sie sich sparen können.

Der gesamte Leitfaden steht hier als Text. Wer ihn lieber mitnimmt, ausdruckt und den Selbsttest von Hand ausfüllt, lädt die PDF herunter.

Liebe Patientinnen und Patienten, heilen lässt sich eine Demenz nicht. Vorbeugen schon, wenn man weiß, woran man ansetzen muss. Vierzehn Faktoren sind belegt. Bei vielen anderen tödlichen Erkrankungen ist es ähnlich.
In diesem Leitfaden erfahren Sie, welche Erkrankungen übersehen werden, welche sich heute früh erkennen lassen und welche Untersuchungen oft fehlen.
Wir haben uns Mühe gegeben, es kurz zu halten und trotzdem in die Tiefe zu gehen.
Herzliche Grüße,
Dr. Christian Tast & das LumaMed Fachärzteteam
Wenn Ihnen die Informationen hier zu umfangreich werden und Sie sich eine medizinische Einschätzung wünschen, nutzen Sie gerne die kostenfreie Konsultation durch unser Praxisteam. Wir helfen gerne.
Konsultation anfragen
Dr. Christian TastMed. Leiter
Julie-M. Schmidt-T.Fachärztin
Marsida LumaniFachärztin
Jana O-MesbahFachärztin
Dr. Andreas HornFacharzt
Dr. Kim SchlüterFacharzt
Sebastian WunderlichFacharzt
Dr. Chris SauerKI & Medizin
Dr. Till RostalskiKI & Medizin
Luma KIMedizinische KIKreuzen Sie an, was nachweislich gemacht wurde. Vier Minuten. Alle 20 Punkte übernimmt die private Krankenversicherung meistens vollständig. Die Gesetzliche zahlt die Hälfte, der Rest ist Selbstzahlerleistung. In den Tabellen steht deshalb bei jedem Punkt, wer ihn trägt.
| Untersuchung | GKV | PKV |
|---|---|---|
| Lipoprotein(a), einmal im Leben | nein | ja |
| Apolipoprotein B, nicht nur LDL | nein | ja |
| Ultraschall hirnversorgender Arterien | nein | ja |
| NT-proBNP | nein | ja |
| Blutdruck über sieben Tage zu Hause | ja | ja |
| Puls auf Unregelmäßigkeit, ab 65 Jahren | ja | ja |
| Untersuchung | GKV | PKV |
|---|---|---|
| HbA1c | nein | ja |
| Hörtest, ab 50 Jahren | nein | ja |
| Augeninnendruck und OCT, ab 40 Jahren | nein | ja |
| Alkohol und Packungsjahre erfasst | ja | ja |
| Untersuchung | GKV | PKV |
|---|---|---|
| Darmspiegelung, ab 50 Jahren | ja | ja |
| Hautkrebsscreening, letzte zwei Jahre | ja | ja |
| Krebsvorsorge beim Urologen oder Gynäkologen | ja | ja |
| Mammographie-Screening, 50 bis 75 ♀ | ja | ja |
| Lungen-CT, 50 bis 75, 15 Packungsjahre | ja | ja |
| Oberbauchultraschall, Leber und Nieren | nein | ja |
| Untersuchung | GKV | PKV |
|---|---|---|
| Albumin im Urin und Cystatin C | nein | ja |
| FIB-4 aus dem eigenen Laborzettel | nein | ja |
| Familienanamnese über drei Generationen | ja | ja |
| Medikamente jährlich re-evaluiert | ja | ja |
| Offene Punkte | Einordnung |
|---|---|
| 0 bis 3 | niedriges Risiko |
| 4 bis 8 | mittelgroßes Risiko |
| ab 9 | erhöhtes Risiko |
Unser Praxisteam ordnet Ihre offenen Punkte in zehn Minuten am Telefon ein.
Vorsorgelücken einschätzen lassen
Helmut Schmidt hat sein Leben lang geraucht, getrunken, Stress gehabt und ist dennoch 96 Jahre alt geworden. Daher argumentieren viele, dass Genetik einer der wichtigsten Faktoren für ein langes Leben ist. Genetik ist essenziell, aber anders als die meisten denken.
Gute Genetik bedeutet nicht, dass man Krankheiten schnell ausheilt. Tödliche Krankheiten sind meistens nicht heilbar. Wenn Symptome da sind, ist der Schaden oft nicht mehr rückgängig zu machen. Eine Demenz, die begonnen hat, kann kein Medikament rückgängig machen. Eine Schlagader mit Ablagerungen kann nur selten jemand frei machen. Ein Krebs, der gestreut hat, lässt sich selten heilen.
Gute Genetik bedeutet, dass man Krankheiten gar nicht erst bekommt. Weil tödliche Erkrankungen meist nicht heilbar sind, bedeutet das, dass gute Genetik Hundertjährige gegen das Auftreten der Erkrankungen schützt.
Der Vorteil der Hundertjährigen lässt sich simulieren. Für die durchschnittliche Population mit mittelmäßiger Genetik sind das gute Nachrichten. Denn die Vorteile guter Genetik lassen sich simulieren: indem man Krankheiten frühzeitig erkennt und nicht auftreten lässt.
Krankheiten zu vermeiden ist oft die einzige Methode, gesund 100 Jahre alt zu werden. Über 90 Prozent der Schlaganfälle gelten als vermeidbar, wenn man Risikofaktoren früh findet und behandelt (O’Donnell u. a., 2016). Für Herzinfarkt und viele andere tödliche Erkrankungen sieht die Statistik ähnlich aus.
„Ich habe keine Symptome“ heißt nicht „ich bin gesund“. Das Tückische ist: Wenn Symptome schon da sind, ist die Krankheit ausgebrochen und es ist oft zu spät. Die meisten schweren Krankheiten schleichen sich über Jahre leise an. Das gilt für Krebs, Herz, Gefäße, Demenz und mehr.
Welchen Krankheiten lohnt es sich vorzubeugen? Wie kann man das möglichst bequem machen? Diese Fragen beantworten wir aus unserer Perspektive in diesem Leitfaden.

Es gibt Tausende von Erkrankungen. Aber der Alltag ist voll, wir haben keine Zeit. Daher sind wir gezwungen zu priorisieren. Unserer Meinung nach gibt es 75 Krankheiten, denen vorzubeugen sich lohnt.
Die meisten Krankheiten heilt der Körper selbst. Diese können wir runterpriorisieren. Ebenso ist es mit unbeeinflussbaren Erkrankungen. Wenn wir keinen Einfluss haben, noch nicht mal auf die Risikofaktoren, klammern wir diese aus. Die gute Nachricht: Es sind sehr wenige.
Unserer Meinung nach lohnt sich Vorsorge besonders bei allen anderen Erkrankungen, die vor allem viele Lebensjahre oder Lebensqualität kosten. Die erste Liste zeigt die Erkrankungen, an denen in Deutschland die meisten Menschen sterben. Die zweite zeigt die, die einem vorher die meisten gesunden Jahre nehmen, ohne zwingend tödlich zu sein.
Sterbefälle pro Jahr, Deutschland 2024.
| Erkrankung | Sterbefälle pro Jahr |
|---|---|
| Herz und Kreislauf | 339.200 |
| Krebs | 230.400 |
| Atemwege | 75.100 |
| Demenz | 72.000 |
| Unfälle und Suizide | 48.900 |
| Stoffwechsel und Diabetes | 39.300 |
| Infektionen | 31.000 |
| Niere und Harnwege | 28.900 |
| Leber | 16.000 |
| Muskeln und Skelett | 7.300 |
Betroffene Erwachsene in Deutschland.
| Erkrankung | Betroffene |
|---|---|
| Arthrose | 12,6 Mio. |
| Schwerhörigkeit | 11 Mio. |
| Dauerschmerz im Rücken | 10,9 Mio. |
| Tinnitus, Ohrgeräusch | 9,9 Mio. |
| Migräne | 7,4 Mio. |
| Osteoporose | 5,9 Mio. |
| Depression | 5,3 Mio. |
| Makuladegeneration | 4,5 Mio. |
| Nierensteine | 3,9 Mio. |
| Gicht | 1,4 Mio. |
Aus beiden Listen zusammen ergeben sich die 75 Krankheitsbilder. Welche Krankheiten die Liste der 75 ausmachen und bei welchem Arzt man was machen kann, sehen Sie im Vorsorgeduden.
Die meisten Krankheiten sind so komplex, dass sie sich individuell einer Fachrichtung zuordnen lassen. Wer maximale fachärztliche Qualität will, müsste im aktuellen Medizinsystem für jede Erkrankung zu dem Facharzt gehen, der auf sie spezialisiert ist. Das sind 18 Fachrichtungen und rund 20 Arzttermine. Genau deshalb ist maximale Qualität in der Vorsorge nicht praktikabel.
| Fachrichtung | Erkrankungen |
|---|---|
| Hausarzt · 10 | Bluthochdruck · Rauchen und Alkohol · Mikronährstoffstatus · Chronischer Stress und Schlafmangel · HIV · Sepsis · Polypharmazie · Sturz mit Fraktur · Sarkopenie · Parodontitis und dentale Herde |
| Neurologe · 9 | Schlaganfall · Vaskuläre Demenz · Kognitive Störungen · Parkinson · Gemischte Demenz · Lewy-Body-Demenz · Frontotemporale Demenz · Alzheimer · Hirnblutung |
| Hepatologe · 7 | Fettleber · Alkoholbedingte Lebererkrankung · Leberzirrhose · Virushepatitis B und C · Autoimmune Lebererkrankungen · Hämochromatose · Leberkrebs |
| Kardiologe · 7 | Chronische ischämische Herzkrankheit · Herzinfarkt · Vorhofflimmern · Herzinsuffizienz · Aortenklappenstenose · Kardiomyopathien · Kardiorespiratorische Fitness |
| Pneumologe · 7 | Lungenkrebs · COPD · Lungenemphysem · Asthma · Interstitielle Lungenerkrankung · Schlafapnoe · Lungenembolie |
| Urologe · 6 | Prostatakrebs · Nierenkrebs · Harnblasenkrebs · Hodenkrebs · Nierensteine · Gutartige Prostatavergrößerung |
| Gastroenterologe · 4 | Darmkrebs · Magenkrebs · Speiseröhrenkrebs · Bauchspeicheldrüsenkrebs |
| Gynäkologe · 4 | Brustkrebs · Gebärmutterhalskrebs · Gebärmutterkörperkrebs · Eierstockkrebs |
| Diabetologe · 3 | Typ-2-Diabetes · Blutzucker und Insulinresistenz · Diabetische Folgeschäden |
| Gefäßmedizin · 3 | Bauchaortenaneurysma · Periphere arterielle Verschlusskrankheit · Thorakales Aneurysma |
| Endokrinologe · 3 | Metabolisches Syndrom · Schilddrüsenfunktionsstörungen · Schilddrüsenkarzinom |
| Hämatoonkologe · 2 | Leukämien und Lymphome · Multiples Myelom und MGUS |
| Nephrologe · 2 | Chronische Niereninsuffizienz · Hypertensive und diabetische Nephropathie |
| Rheumatologe · 2 | Osteoporose · Hyperurikämie und Gicht |
| Augenarzt · 2 | Sehminderung · Glaukom |
| HNO-Arzt · 2 | Hörminderung · Mund-, Rachen- und Kehlkopfkrebs |
| Dermatologe · 1 | Schwarzer und heller Hautkrebs |
| Psychiater · 1 | Depression und Suizid |
Die gelebte Praxis ist ein Kompromiss zulasten der Qualität und zugunsten der Zeiteffizienz. Vor allem Privatversicherte lassen möglichst viel bei ihrem Kardiologen oder Allgemeinmediziner machen: große Blutpanels, Sonographie der inneren Organe und mehr. Der Preis für diese Bequemlichkeit ist oft die Qualität. Nicht umsonst gibt es die unterschiedlichen fachärztlichen Spezialisierungen.
Die beste Verbindung aus Qualität und Komfort sind 360° Premium- und Executive-Check-ups. Die gibt es seit Jahrzehnten. Sie erreichen an einem Tag ein Qualitätsniveau, das sonst unmöglich wäre, weil interdisziplinäre Fachärzte viele Stunden lang nur mit einer Person beschäftigt sind und fokussiert alles abarbeiten. Ein Umfang, den ein Kardiologe oder Allgemeinmediziner im Alltag unseres Gesundheitssystems nicht leisten kann.
Diese Fragen beantworten wir gerne in einer kostenlosen Konsultation mit unserem Praxisteam.
Zur kostenfreien KonsultationEin Befund ohne Konsequenz ist kein Wissen, sondern ein zweites Archiv. Bei diesen fünf Angeboten ist das nach heutiger Datenlage meist der Fall. Es gibt Situationen, in denen jede dieser Methoden sinnvoll ist. Meistens sind diese aber sehr eng definiert und für eine Person ohne schwere Symptome nicht relevant.
| Angebot | Bewertung | Warum daraus nichts folgt |
|---|---|---|
| Mikrobiomanalyse | Aktuell kein Nutzen belegt | Aus dem Ergebnis lässt sich bisher keine Behandlung ableiten, die nachweislich etwas verändert. Was wirkt, also Ballaststoffe, Vielfalt und weniger Alkohol, gilt auch ohne Test. |
| Biologisches Alter und Telomerlänge | Aktuell kein Nutzen belegt | Es gibt bisher keine Behandlung, die sich daraus ableiten lässt, und keinen Beleg, dass ein besserer Wert ein längeres Leben bedeutet. Was das Alter tatsächlich verschiebt, stehen in den 10 Lebensstilhebeln. |
| Infusionen und Vitalstoffkuren | Aktuell kein Nutzen belegt | Ohne gemessenen Mangel ist ein Nutzen bisher nicht belegt. Wasserlösliche Vitamine scheidet der Körper über die Niere wieder aus. |
| IgG-Tests auf Nahrungsmittel | Aktuell kein Nutzen belegt | Die Folge sind häufig Ernährungsverbote ohne diagnostische Grundlage. Fallen dabei ganze Lebensmittelgruppen weg, kann das der Versorgung schaden. |
| Schwermetallanalyse nach Provokation | Aktuell kein Nutzen belegt | Für provozierte Proben gibt es keine anerkannten Referenzwerte. Der auffällige Wert entsteht erst durch den Test selbst. |
Das MRT sieht Regionen, an die keine andere Vorsorge herankommt: Gehirn, Rückenmark, Bauchspeicheldrüse und Wirbelsäule, ohne Strahlung in einem einzigen Durchgang. Kein Blutwert und kein Ultraschall leisten das.
Für viele andere Regionen ist es zu unpräzise und mit rund 1.500 Euro verhältnismäßig teuer, zumal es bei konkretem Verdacht ohnehin von der Versicherung übernommen wird. Dazu kommen Zufallsbefunde, die harmlos sind, aber Unruhe auslösen. Stress ist einer der größten Treiber für viele Krankheiten. Ein MRT kann in manchen Fällen mehr Stress erzeugen, als es Nutzen bringt.
Wie hoch ist Ihr Risiko tatsächlich, was ist Ihre Familie vorbelastet und wie gehen Sie mit Zufallsbefunden um? Diese Entscheidung sollten Sie nicht allein treffen, sondern zusammen mit einem Facharzt für Prävention. Wir schauen uns Ihre Ausgangslage kostenfrei an und sagen Ihnen ehrlich, wenn es sich nicht lohnt.
Zur 360° Krebsrisiko-EinschätzungDie klassische Medizin fragt: Sind Sie heute krank, und was müssen wir jetzt behandeln? Moderne Verfahren stellen eine andere Frage: Wie hoch ist Ihr Risiko in den nächsten zehn, zwanzig, dreißig Jahren, und was können wir heute tun, um das zu verändern? Am Beispiel Herzinfarkt zeigt sich gut, wie aus einzelnen Werten ein Risikomodell wird.
Am Ende steht kein Befundblatt, sondern ein Profil, das sich mit jeder Messung schärft. So sieht das bei LumaMed aus.
| Risikoprofil | Einstufung | Bezug |
|---|---|---|
| Herzinfarkt-Risiko | Erhöht | Ab 40 Jahren |
| Demenz-Risiko | Normal | Ab 39 Jahren |
| Diabetes-Risiko | Mittel | 1 von 6 in 10 Jahren |
| Krebs-Score | Moderat erhöht | 35 % Vorsorge-Abdeckung |
ChatGPT rät auf Basis von Durchschnitten. Die Luma KI arbeitet mit Ihren eigenen Messwerten, Ihren Vorbefunden und den Leitlinien, nach denen Ihr Arzt entscheidet. Sie ersetzt kein Gespräch, aber sie erklärt Ihnen jeden einzelnen Wert in Ihrer Sprache, jederzeit. Den Zugang öffnen wir schrittweise auch für Interessenten.
Kostenlosen KI-Zugang anfragenSortiert nach Effektgröße, nicht nach Aufwand. Diese Hebel wirken breiter als jede einzelne Untersuchung.
Alle zehn Punkte gleichzeitig anzugehen, ist für die meisten Menschen ein Ding der Unmöglichkeit. Und es ist auch nicht nötig. Wenn man seine eigenen Werte kennt, weiß man, welche Hebel im eigenen Fall am meisten bringen. In einem unverbindlichen Gespräch hilft Ihnen unser Praxisteam, Ihre Risiken einzuschätzen und die Prioritäten einzuordnen.
Prioritäten medizinisch einordnenSie können deutlich mehr selbst herausfinden, als die meisten glauben. Diese drei Tests brauchen keinen Arzt, keinen Termin und kein Gerät.
Die Vernarbung der Leber. Sie entsteht über Jahre ohne Beschwerden, ersetzt arbeitendes Gewebe durch Bindegewebe und ist früh noch umkehrbar. Die vier Werte stehen auf jedem Standardlaborzettel, GOT heißt auch AST, GPT auch ALT.
FIB-4 = ( Alter in Jahren × GOT ) ÷ ( Thrombozyten × √GPT )
Thrombozyten in 1.000/µl bzw. 10⁹/l · GOT und GPT in U/l
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
| unter 1,3 | Fortgeschrittene Fibrose praktisch ausgeschlossen. Über 65 Jahre gilt: unter 2,0. |
| 1,3 bis 2,67 | Unklar. Elastographie der Leber als zweiter Schritt. |
| ab 2,67 | Abklärung beim Hepatologen. Der Wert ist kein Fibrosestadium, sondern ein Hinweis. |
Die Atmung setzt im Schlaf immer wieder aus, oft hundertmal pro Nacht, ohne dass man davon aufwacht. Jedes Ja zählt einen Punkt, jedes Nein keinen.
| Punkte | Bedeutung |
|---|---|
| 0 bis 2 | Geringes Risiko. Kein weiterer Schritt nötig. |
| 3 bis 4 | Auffällig. Messgerät für eine Nacht zu Hause anfordern. |
| 5 bis 8 | Hohes Risiko für mittlere bis schwere Apnoe. Messung veranlassen. |
Das Herz schlägt unregelmäßig, Blut bleibt in den Vorhöfen stehen und kann verklumpen. Das verursacht jeden vierten bis fünften Schlaganfall und tut nicht weh. Es kommt oft in Schüben, deshalb findet ein einzelnes EKG beim Arzt es häufig nicht. Sie können jeden Tag suchen, der Arzt einmal im Jahr.
Zwei Finger auf die Innenseite des Handgelenks, direkt unterhalb des Daumens. Eine Minute ruhig sitzen und mitzählen.
| Befund | Bedeutung |
|---|---|
| Regelmäßig | Gleichmäßiger Abstand zwischen den Schlägen, 60 bis 100 pro Minute. Nichts zu tun. |
| Unregelmäßig | Stolpern, Aussetzer, wechselnde Stärke. Zum Arzt, dort ein Langzeit-EKG über sieben Tage verlangen, nicht nur über 24 Stunden. |
Aufgenommen ist nur, was in Deutschland mehr als 50.000 Menschen pro Jahr betrifft, gemessen an Sterbefällen oder Neuerkrankungen. Gruppiert nach Herz und Gefäßen, Krebs, Gehirn und Stoffwechsel.
| Erkrankung | Das eine Verfahren | Kosten |
|---|---|---|
| Vorhofflimmern und Schlaganfall | Puls tasten, dann Langzeit-EKG über 7 Tage | GKV |
| Familiäre Fettstoffwechselstörung | LDL über 190, auch ohne Familienanamnese | GKV |
| Herzinfarkt und Schlaganfall | Lipoprotein(a), einmal im Leben | 20 € |
| Arteriosklerose | Apolipoprotein B statt nur LDL | 20 € |
| Herzschwäche | NT-proBNP | 20 € |
| Bluthochdruck | Blutdruck über 7 Tage zu Hause | 30 € |
| Plaque in den Gefäßen | Halsschlagaderultraschall bei Risikofaktoren | GKV |
| Bauchaortenaneurysma | Ultraschall, Männer ab 65 | GKV |
| Darmkrebs | Darmspiegelung ab 50, sonst Stuhltest alle 2 Jahre | GKV |
| Schwarzer Hautkrebs | Hautkrebsscreening ab 35 | GKV |
| Brustkrebs | Mammographie-Screening, 50 bis 75 | GKV |
| Gebärmutterhalskrebs | Abstrich plus HPV-Test | GKV |
| Prostatakrebs | PSA ab 45 nach Beratung, Intervall nach Höhe des Werts | 25 € |
| Lungenkrebs | Niedrigdosis-CT, 50 bis 75, ab 25 Raucherjahren und 15 Packungsjahren, Rauchstopp unter 10 Jahren | GKV |
| Schwerhörigkeit | Hörtest beim Akustiker | GKV |
| Depression | PHQ-2, zwei Fragen. Ab 3 von 6 Punkten folgt der PHQ-9 | GKV |
| Leberfibrose und Fettleber | FIB-4 aus dem eigenen Laborzettel | GKV |
| Schlafapnoe | STOP-BANG, siehe die drei Selbsttests | 0 € |
| Typ-2-Diabetes | HbA1c | 15 € |
| Chronische Nierenschwäche | Albumin im Urin plus Cystatin C | 24 € |
Zur Prostata: Die Tastuntersuchung ist weiterhin die einzige Kassenleistung zur Früherkennung, die Fachgesellschaft empfiehlt sie dafür aber seit Juli 2025 ausdrücklich nicht mehr. Der PSA-Test ist Selbstzahlerleistung.
Die Basics der Prävention sind nicht teuer. Die meisten Menschen lassen nicht einmal die Basics prüfen, die jede Kasse bezahlt. Nur wenige Berechtigte nutzen das kostenlose Angebot (WIdO, 2020; G-BA, 2022): Rund 20 Prozent machen eine Darmspiegelung, 33 Prozent die Hautkrebsuntersuchung, 33 Prozent die Prostatavorsorge. Und das, obwohl diese drei Krebsarten zu den häufigsten in Deutschland gehören. Bitte seien Sie ein Vorbild und kümmern Sie sich um Ihre Gesundheit.
Einstufung, ab wann und wie oft, und wie gut sich der Verlauf beeinflussen lässt. Die Einstufung geht von 1 bis 5: 1 Empfohlen, 2 Sinnvoll, 3 Nur bei Anlass, 4 Vorher besprechen, 5 Keine Früherkennung. Dazu steht, ob sich der Verlauf gut, mittel oder schlecht beeinflussen lässt.
| Erkrankung | Einstufung | Ab wann, wie oft, wer |
|---|---|---|
| Blutzucker und Insulinresistenz | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 30 · alle 2 bis 3 Jahre · Diabetologe |
| Polypharmazie und Arzneimittelinteraktionen | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 18 · jährlich ab 5 Medikamenten · Hausarzt |
| Sehminderung | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 40 · dann alle 2 Jahre · Augenarzt |
| Rauchen und Alkohol | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 18 · jährlich · Hausarzt |
| Schlafapnoe | 2 Sinnvoll, gut beeinflussbar | Ab 18 · bei Schnarchen oder Müdigkeit · Pneumologe |
| Kardiorespiratorische Fitness | 2 Sinnvoll, gut beeinflussbar | Ab 18 · alle 2 bis 3 Jahre · Kardiologe |
| Hörminderung | 2 Sinnvoll, gut beeinflussbar | Ab 40 · Ausgangswert mit 40, ab 60 alle 2 Jahre · HNO-Arzt |
| Glaukom | 2 Sinnvoll, mittel beeinflussbar | Ab 40 · dann alle 2 Jahre · Augenarzt |
| Mikronährstoff- und Versorgungsstatus | 2 Sinnvoll, gut beeinflussbar | Ab 18 · alle 2 bis 3 Jahre · Hausarzt |
| Chronischer Stress und Schlafmangel | 2 Sinnvoll, gut beeinflussbar | Ab 18 · bei Beschwerden · Hausarzt |
| Erkrankung | Einstufung | Ab wann, wie oft, wer |
|---|---|---|
| Chronische ischämische Herzkrankheit | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 30 · Lp(a) einmal, Lipide alle 2 bis 5 Jahre · Kardiologe |
| Schlaganfall, ischämisch | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 40 · Blutdruck jährlich, EKG ab 65 · Neurologe |
| Vorhofflimmern | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 50 · Puls jährlich, ab 65 aktiv suchen · Kardiologe |
| Bauchaortenaneurysma ♂ | 1 Empfohlen, mittel beeinflussbar | Ab 65 · einmalig ab 65 (Männer) · Gefäßmedizin |
| Periphere arterielle Verschlusskrankheit | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 50 · bei Rauchen oder Diabetes ab 50 · Gefäßmedizin |
| Bluthochdruck | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 18 · jährlich · Hausarzt |
| Hirnblutung | 2 Sinnvoll, mittel beeinflussbar | Ab 40 · Blutdruck jährlich · Neurologe |
| Aortenklappenstenose | 2 Sinnvoll, gut beeinflussbar | Ab 60 · beim Abhören · Kardiologe |
| Herzinsuffizienz | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 50 · bei Luftnot oder Belastungsverlust · Kardiologe |
| Thorakales Aneurysma und Aortendissektion | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 30 · nur bei Familienanamnese · Gefäßmedizin |
| Kardiomyopathien und plötzlicher Herztod | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 18 · nur bei Familienanamnese · Kardiologe |
| Lungenembolie und pulmonale Hypertonie | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 30 · bei Vorgeschichte oder Belastungsluftnot · Pneumologe |
| Akuter Herzinfarkt | 5 Keine Früherkennung, gut beeinflussbar | Ab 18 · Warnzeichen jederzeit kennen · Kardiologe |
| Erkrankung | Einstufung | Ab wann, wie oft, wer |
|---|---|---|
| Vaskuläre Demenz | 1 Empfohlen, mittel beeinflussbar | Ab 40 · Risikofaktoren ab 40 jährlich · Neurologe |
| Behandelbare Ursachen kognitiver Störungen | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 50 · bei jeder Vergesslichkeit zuerst · Neurologe |
| Parkinson-Krankheit | 2 Sinnvoll, mittel beeinflussbar | Ab 50 · bei Riechverlust oder Traumschlaf · Neurologe |
| Gemischte Demenz | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 60 · bei Auffälligkeiten, kein Reihenscreening · Neurologe |
| Lewy-Body-Demenz und Parkinson-Demenz ° | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 50 · bei Riechverlust oder Traumschlaf · Neurologe |
| Frontotemporale Demenz | 3 Nur bei Anlass, schlecht beeinflussbar | Ab 45 · bei Familienhäufung Gentest · Neurologe |
| Alzheimer-Demenz | 4 Vorher besprechen, mittel beeinflussbar | Ab 60 · bei bemerkter Veränderung · Neurologe |
| Erkrankung | Einstufung | Ab wann, wie oft, wer |
|---|---|---|
| COPD | 1 Empfohlen, mittel beeinflussbar | Ab 40 · bei Rauchern, auch bei geringen Symptomen · Pneumologe |
| Lungenemphysem | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 40 · bei Symptomen · Pneumologe |
| Asthma bronchiale | 3 Nur bei Anlass, gut beeinflussbar | Ab 18 · bei Symptomen · Pneumologe |
| Interstitielle Lungenerkrankung | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 40 · bei Knisterrasseln oder Exposition · Pneumologe |
| Erkrankung | Einstufung | Ab wann, wie oft, wer |
|---|---|---|
| Sturz mit Fraktur | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 60 · jährlich · Hausarzt |
| Osteoporose | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 50 · ab 70, mit Risiko ab 50 · Rheumatologe |
| Sarkopenie | 2 Sinnvoll, mittel beeinflussbar | Ab 50 · alle 2 Jahre · Hausarzt |
| Erkrankung | Einstufung | Ab wann, wie oft, wer |
|---|---|---|
| Depression und Suizid | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 18 · jährlich · Psychiater |
| Erkrankung | Einstufung | Ab wann, wie oft, wer |
|---|---|---|
| Lungenkrebs | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | 50 bis 75 · jährlich ab 15 Packungsjahren · Pneumologe |
| Darmkrebs | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 50 · Spiegelung alle 10 Jahre oder Stuhltest alle 2 Jahre · Gastroenterologe |
| Brustkrebs ♀ | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | 50 bis 75 · alle 2 Jahre · Gynäkologe |
| Schwarzer und heller Hautkrebs | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 35 · alle 2 Jahre · Dermatologe |
| Gebärmutterhalskrebs ♀ | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 20 · jährlich, ab 35 alle 3 Jahre · Gynäkologe |
| Nierenkrebs | 2 Sinnvoll, mittel beeinflussbar | Ab 40 · läuft beim Bauchultraschall mit · Urologe |
| Leukämien und Lymphome | 2 Sinnvoll, schlecht beeinflussbar | Ab 18 · läuft im Blutbild mit · Hämatoonkologe |
| Mund-, Rachen- und Kehlkopfkrebs | 2 Sinnvoll, mittel beeinflussbar | Ab 30 · Inspektion beim HNO-Arzt · HNO-Arzt |
| Bauchspeicheldrüsenkrebs | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 40 · bei erblichem Risiko jährlich MRT · Gastroenterologe |
| Leberkrebs | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 40 · nur bei Zirrhose: alle 6 Monate · Hepatologe |
| Magenkrebs ° | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 30 · nur bei Risiko oder Beschwerden · Gastroenterologe |
| Speiseröhrenkrebs ° | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 50 · bei jahrelangem Sodbrennen einmalig · Gastroenterologe |
| Harnblasenkrebs ° | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 40 · nur bei Blut im Urin · Urologe |
| Eierstockkrebs ♀ | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 40 · bei erblichem Risiko, dann Gentest · Gynäkologe |
| Gebärmutterkörperkrebs ♀ ° | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 50 · nur bei Blutung nach der Menopause · Gynäkologe |
| Hodenkrebs ♂ ° | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | 20 bis 40 · nur bei Tastbefund · Urologe |
| Prostatakrebs ♂ | 4 Vorher besprechen, mittel beeinflussbar | Ab 45 · PSA nach Beratung, je nach Höhe alle 2 bis 5 Jahre · Urologe |
| Schilddrüsenkarzinom ° | 4 Vorher besprechen, schlecht beeinflussbar | Ab 30 · nur bei Tastbefund · Endokrinologe |
| Multiples Myelom und MGUS ° | 4 Vorher besprechen, mittel beeinflussbar | Ab 50 · nur bei Beschwerden · Hämatoonkologe |
| Erkrankung | Einstufung | Ab wann, wie oft, wer |
|---|---|---|
| Typ-2-Diabetes | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 35 · alle 3 Jahre · Diabetologe |
| Metabolisches Syndrom und viszerale Adipositas | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 18 · jährlich, dauert 10 Sekunden · Endokrinologe |
| Diabetische Folgeschäden | 1 Empfohlen, mittel beeinflussbar | Ab 18 · bei Diabetes jährlich · Diabetologe |
| Hämochromatose | 2 Sinnvoll, gut beeinflussbar | Ab 30 · einmal im Erwachsenenalter · Hepatologe |
| Schilddrüsenfunktionsstörungen | 3 Nur bei Anlass, gut beeinflussbar | Ab 30 · nur bei Beschwerden oder Kinderwunsch · Endokrinologe |
| Hyperurikämie und Gicht | 3 Nur bei Anlass, gut beeinflussbar | Ab 30 · läuft im Blutbild mit · Rheumatologe |
| Erkrankung | Einstufung | Ab wann, wie oft, wer |
|---|---|---|
| Fettlebererkrankung | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 30 · alle 2 bis 3 Jahre · Hepatologe |
| Alkoholbedingte Lebererkrankung | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 18 · jährlich · Hepatologe |
| Leberzirrhose | 1 Empfohlen, mittel beeinflussbar | Ab 40 · alle 2 bis 3 Jahre über FIB-4 · Hepatologe |
| Virushepatitis B und C | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 35 · einmal im Leben · Hepatologe |
| Autoimmune und seltene Lebererkrankungen | 3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar | Ab 30 · bei unklaren Leberwerten · Hepatologe |
| Erkrankung | Einstufung | Ab wann, wie oft, wer |
|---|---|---|
| Chronische Niereninsuffizienz | 1 Empfohlen, mittel beeinflussbar | Ab 30 · jährlich bei Risiko, sonst alle 2 Jahre · Nephrologe |
| Hypertensive und diabetische Nephropathie | 1 Empfohlen, mittel beeinflussbar | Ab 30 · jährlich bei Bluthochdruck oder Diabetes · Nephrologe |
| Nierensteine und Harnabflussstörungen | 2 Sinnvoll, gut beeinflussbar | Ab 30 · nach dem ersten Stein · Urologe |
| Gutartige Prostatavergrößerung ♂ | 3 Nur bei Anlass, gut beeinflussbar | Ab 50 · bei Beschwerden, kein Reihenscreening · Urologe |
| Erkrankung | Einstufung | Ab wann, wie oft, wer |
|---|---|---|
| HIV | 1 Empfohlen, gut beeinflussbar | Ab 18 · einmal im Leben · Hausarzt |
| Parodontitis und dentale Herde | 2 Sinnvoll, gut beeinflussbar | Ab 18 · alle 2 Jahre · Hausarzt |
| Sepsis | 5 Keine Früherkennung, mittel beeinflussbar | Ab 18 · Warnzeichen jederzeit kennen · Hausarzt |
Die mit ° markierten Zeilen sind die, für die eine Früherkennung ohne Anlass bisher nicht nachweislich zielführend ist. Die Risikofaktoren bleiben davon unberührt und beeinflussbar. ♀ und ♂ stehen für Untersuchungen, die nur für Frauen oder nur für Männer gelten.

LumaMed ist eine Facharztgruppe für Präventivmedizin. Unser Ziel ist es, mit maximaler Qualität und Bequemlichkeit die häufigsten schweren Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und so das Schlimmste zu vermeiden.
Unsere interdisziplinären Fachärzte arbeiten zusammen für Ihre beste Gesundheit, unterstützt von der eigenen Luma KI. So entsteht Ihr persönliches 360° Gesundheitsdashboard, mit Transparenz und Empfehlungen für ein gesundes Leben weit über 90 Jahre.
Alle Zahlen in diesem Leitfaden sind Durchschnittswerte aus Studien und Leitlinien, keine Einordnung Ihres persönlichen Falls. Was sie für Sie bedeuten, kann nur ein Arzt im Gespräch sagen. Genau dafür ist das Erstgespräch da.
| Thema | Grundlage |
|---|---|
| Sterbefälle | Statistisches Bundesamt, Todesursachenstatistik 2024. Gruppen nach ICD-10-Kapiteln, überschneidungsfrei zusammengestellt. Demenz einschließlich Alzheimer, die amtlich getrennt gezählt wird. |
| Prävalenzen | Robert Koch-Institut (GEDA, BURDEN 2020, DEGS1-MH). Die Zahlen mischen 12-Monats-, Punkt- und Periodenprävalenz und sind untereinander nicht exakt vergleichbar. |
| Schwellenwerte | KDIGO 2024, ESC/EAS 2019 mit Fokus-Update 2025, ESC 2021, EASL 2024, DGVS 11/2025, AHA 2022, EWGSOP2, USPSTF, AWMF, G-BA-Katalog Stand August 2026. |
| Einzelstudien | Kamstrup u. a., Copenhagen City Heart Study · CKD-PC, Lancet 2010 · Chen u. a., CRIC 2022 · Ledwidge u. a., STOP-HF, JAMA 2013 · Fernández-Friera u. a., PESA 2015 · Heinzer u. a., HypnoLaus 2015 · Dulai u. a., Hepatology 2017 · Beheshti u. a., JACC 2020. |
| Fragebögen | PHQ-2 nach Kroenke, Medical Care 2003: ab 3 von 6 Punkten Sensitivität 87 und Spezifität 78 Prozent. STOP-BANG nach Chung. Beide frei verfügbar. |
| Teilnahmeraten | Wissenschaftliches Institut der AOK 2020 und G-BA-Abschlussbericht Hautkrebsscreening 2019 bis 2022. |
| Lungenkrebsscreening | Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 18. Juni 2025, Vergütung ab 1. April 2026. Anspruch: 50 bis 75 Jahre, mindestens 25 Jahre geraucht, mindestens 15 Packungsjahre, Rauchstopp vor weniger als zehn Jahren. Alle zwölf Monate, Indikation durch Hausarzt oder Internist. |
| Prädiktive Modelle | Clairity Breast, FDA De Novo DEN240047, Mai 2025 · Mikhael u. a., Sybil, JCO 2023 · Attia u. a., Nature Medicine 2019 und Yao u. a., Nature Medicine 2021 (AI-EKG) · Oh u. a., Nature 2023 (Organuhren) · Mandsager u. a., JAMA Network Open 2018. |
Für die meisten Verfahren fehlt die Studie „Früherkennung gegen keine Früherkennung“. Belegt ist meist die Behandlung, nicht das Suchen. Wir lesen die Studienlage optimistisch und entscheiden im Zweifel für das Verfahren.
Kein Grund, etwas abzusetzen. Eigenmächtiges Absetzen von Medikamenten ist gefährlicher als alles, wovor dieser Text warnt. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Keine medizinische Empfehlung. Dieser Leitfaden ersetzt keine Diagnose und keine ärztliche Beratung. Alle Schwellenwerte sind Orientierungswerte, maßgeblich ist der Referenzbereich Ihres Labors.
Der komplette Leitfaden als PDF, mit dem Selbsttest zum Ankreuzen und allen Tabellen zum Mitnehmen in den Arzttermin.
PDF-Leitfaden ansehen