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VorsorgeSeptember 2026· 25 Min. Lesezeit

Der 360° Vorsorgeabgleich: Deckt Ihre Vorsorge wirklich alles ab?

Dieser Leitfaden beantwortet eine Frage: Deckt Ihre aktuelle Vorsorge die gravierenden Erkrankungen wirklich ab, oder fehlen entscheidende Bausteine? Er geht 75 Krankheitsbilder durch, sagt bei jeder Untersuchung, wer sie bezahlt, und auch, was Sie sich sparen können.

Der LumaMed PDF-Leitfaden als gedrucktes Heft: Alles zum Thema 360° Prävention

Der gesamte Leitfaden steht hier als Text. Wer ihn lieber mitnimmt, ausdruckt und den Selbsttest von Hand ausfüllt, lädt die PDF herunter.

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Demenz ist nicht heilbar. Man kann aber präventiv deutlich mehr tun, als die meisten glauben.

Dr. Christian Tast, medizinischer Leiter von LumaMed, im Patientengespräch
Dr. Christian Tast, medizinischer Leiter LumaMed.

Liebe Patientinnen und Patienten, heilen lässt sich eine Demenz nicht. Vorbeugen schon, wenn man weiß, woran man ansetzen muss. Vierzehn Faktoren sind belegt. Bei vielen anderen tödlichen Erkrankungen ist es ähnlich.

In diesem Leitfaden erfahren Sie, welche Erkrankungen übersehen werden, welche sich heute früh erkennen lassen und welche Untersuchungen oft fehlen.

Wir haben uns Mühe gegeben, es kurz zu halten und trotzdem in die Tiefe zu gehen.

Herzliche Grüße,
Dr. Christian Tast & das LumaMed Fachärzteteam

An irgendeinem Punkt zu viel?

Dann ordnen wir es für Sie ein.

Wenn Ihnen die Informationen hier zu umfangreich werden und Sie sich eine medizinische Einschätzung wünschen, nutzen Sie gerne die kostenfreie Konsultation durch unser Praxisteam. Wir helfen gerne.

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Ihr interdisziplinäres Fachärzteteam

  • Dr. Christian TastDr. Christian TastMed. Leiter
  • Julie-M. Schmidt-T.Julie-M. Schmidt-T.Fachärztin
  • Marsida LumaniMarsida LumaniFachärztin
  • Jana O-MesbahJana O-MesbahFachärztin
  • Dr. Andreas HornDr. Andreas HornFacharzt
  • Dr. Kim SchlüterDr. Kim SchlüterFacharzt
  • Sebastian WunderlichSebastian WunderlichFacharzt
  • Dr. Chris SauerDr. Chris SauerKI & Medizin
  • Dr. Till RostalskiDr. Till RostalskiKI & Medizin
  • Luma KILuma KIMedizinische KI

Inhalt

  1. 4 Minuten Selbsttest: Wie gründlich ist Ihre Vorsorge?
  2. Was ist das Geheimnis der gesunden Hundertjährigen?
  3. Welchen Krankheiten lohnt es sich vorzubeugen und welchen nicht?
  4. Wie beugt man den Top 75 Erkrankungen vor?
  5. Überdiagnose: Welche Untersuchungen kann man sich sparen?
  6. Thema KI: Was ist der Stand moderner Vorsorge?
  7. Die 10 Lebensstilhebel für beste Gesundheit über 90 Jahre
  8. Die 3 wichtigsten Selbsttests
  9. Prävention muss nicht teuer sein
  10. Der 360° Vorsorgeduden: alle 75 Erkrankungen
  11. Die Menschen, die Ihre Befunde lesen
  12. Quellenverzeichnis

4 Minuten Selbsttest: Wie gründlich ist Ihre Vorsorge?

Kreuzen Sie an, was nachweislich gemacht wurde. Vier Minuten. Alle 20 Punkte übernimmt die private Krankenversicherung meistens vollständig. Die Gesetzliche zahlt die Hälfte, der Rest ist Selbstzahlerleistung. In den Tabellen steht deshalb bei jedem Punkt, wer ihn trägt.

Herz und Kreislauf

UntersuchungGKVPKV
Lipoprotein(a), einmal im Lebenneinja
Apolipoprotein B, nicht nur LDLneinja
Ultraschall hirnversorgender Arterienneinja
NT-proBNPneinja
Blutdruck über sieben Tage zu Hausejaja
Puls auf Unregelmäßigkeit, ab 65 Jahrenjaja

Gehirn und Demenz

UntersuchungGKVPKV
HbA1cneinja
Hörtest, ab 50 Jahrenneinja
Augeninnendruck und OCT, ab 40 Jahrenneinja
Alkohol und Packungsjahre erfasstjaja

Krebs

UntersuchungGKVPKV
Darmspiegelung, ab 50 Jahrenjaja
Hautkrebsscreening, letzte zwei Jahrejaja
Krebsvorsorge beim Urologen oder Gynäkologenjaja
Mammographie-Screening, 50 bis 75 ♀jaja
Lungen-CT, 50 bis 75, 15 Packungsjahrejaja
Oberbauchultraschall, Leber und Nierenneinja

Andere

UntersuchungGKVPKV
Albumin im Urin und Cystatin Cneinja
FIB-4 aus dem eigenen Laborzettelneinja
Familienanamnese über drei Generationenjaja
Medikamente jährlich re-evaluiertjaja

Zählen Sie Ihre offenen Punkte

Offene PunkteEinordnung
0 bis 3niedriges Risiko
4 bis 8mittelgroßes Risiko
ab 9erhöhtes Risiko
Wie sehr gefährden Ihre Lücken Ihre Gesundheit?

Das hängt von Alter, Familie und Vorbefunden ab.

Unser Praxisteam ordnet Ihre offenen Punkte in zehn Minuten am Telefon ein.

Vorsorgelücken einschätzen lassen

Was ist das Geheimnis der gesunden Hundertjährigen?

Ultraschalluntersuchung in der LumaMed Praxis

Helmut Schmidt hat sein Leben lang geraucht, getrunken, Stress gehabt und ist dennoch 96 Jahre alt geworden. Daher argumentieren viele, dass Genetik einer der wichtigsten Faktoren für ein langes Leben ist. Genetik ist essenziell, aber anders als die meisten denken.

Gute Genetik bedeutet nicht, dass man Krankheiten schnell ausheilt. Tödliche Krankheiten sind meistens nicht heilbar. Wenn Symptome da sind, ist der Schaden oft nicht mehr rückgängig zu machen. Eine Demenz, die begonnen hat, kann kein Medikament rückgängig machen. Eine Schlagader mit Ablagerungen kann nur selten jemand frei machen. Ein Krebs, der gestreut hat, lässt sich selten heilen.

Gute Genetik bedeutet, dass man Krankheiten gar nicht erst bekommt. Weil tödliche Erkrankungen meist nicht heilbar sind, bedeutet das, dass gute Genetik Hundertjährige gegen das Auftreten der Erkrankungen schützt.

Der Vorteil der Hundertjährigen lässt sich simulieren. Für die durchschnittliche Population mit mittelmäßiger Genetik sind das gute Nachrichten. Denn die Vorteile guter Genetik lassen sich simulieren: indem man Krankheiten frühzeitig erkennt und nicht auftreten lässt.

Krankheiten zu vermeiden ist oft die einzige Methode, gesund 100 Jahre alt zu werden. Über 90 Prozent der Schlaganfälle gelten als vermeidbar, wenn man Risikofaktoren früh findet und behandelt (O’Donnell u. a., 2016). Für Herzinfarkt und viele andere tödliche Erkrankungen sieht die Statistik ähnlich aus.

„Ich habe keine Symptome“ heißt nicht „ich bin gesund“. Das Tückische ist: Wenn Symptome schon da sind, ist die Krankheit ausgebrochen und es ist oft zu spät. Die meisten schweren Krankheiten schleichen sich über Jahre leise an. Das gilt für Krebs, Herz, Gefäße, Demenz und mehr.

Welchen Krankheiten lohnt es sich vorzubeugen? Wie kann man das möglichst bequem machen? Diese Fragen beantworten wir aus unserer Perspektive in diesem Leitfaden.

Welchen Krankheiten lohnt es sich vorzubeugen und welchen nicht?

Fachärztin von LumaMed in der Praxis

Es gibt Tausende von Erkrankungen. Aber der Alltag ist voll, wir haben keine Zeit. Daher sind wir gezwungen zu priorisieren. Unserer Meinung nach gibt es 75 Krankheiten, denen vorzubeugen sich lohnt.

Die meisten Krankheiten heilt der Körper selbst. Diese können wir runterpriorisieren. Ebenso ist es mit unbeeinflussbaren Erkrankungen. Wenn wir keinen Einfluss haben, noch nicht mal auf die Risikofaktoren, klammern wir diese aus. Die gute Nachricht: Es sind sehr wenige.

Unserer Meinung nach lohnt sich Vorsorge besonders bei allen anderen Erkrankungen, die vor allem viele Lebensjahre oder Lebensqualität kosten. Die erste Liste zeigt die Erkrankungen, an denen in Deutschland die meisten Menschen sterben. Die zweite zeigt die, die einem vorher die meisten gesunden Jahre nehmen, ohne zwingend tödlich zu sein.

Die zehn tödlichsten Erkrankungen

Sterbefälle pro Jahr, Deutschland 2024.

ErkrankungSterbefälle pro Jahr
Herz und Kreislauf339.200
Krebs230.400
Atemwege75.100
Demenz72.000
Unfälle und Suizide48.900
Stoffwechsel und Diabetes39.300
Infektionen31.000
Niere und Harnwege28.900
Leber16.000
Muskeln und Skelett7.300

Die zehn einschränkendsten Erkrankungen

Betroffene Erwachsene in Deutschland.

ErkrankungBetroffene
Arthrose12,6 Mio.
Schwerhörigkeit11 Mio.
Dauerschmerz im Rücken10,9 Mio.
Tinnitus, Ohrgeräusch9,9 Mio.
Migräne7,4 Mio.
Osteoporose5,9 Mio.
Depression5,3 Mio.
Makuladegeneration4,5 Mio.
Nierensteine3,9 Mio.
Gicht1,4 Mio.

Aus beiden Listen zusammen ergeben sich die 75 Krankheitsbilder. Welche Krankheiten die Liste der 75 ausmachen und bei welchem Arzt man was machen kann, sehen Sie im Vorsorgeduden.

Wie beugt man den Top 75 Erkrankungen vor?

Hohe Qualität, geringe Zeiteffizienz: alles beim jeweiligen Facharzt

Die meisten Krankheiten sind so komplex, dass sie sich individuell einer Fachrichtung zuordnen lassen. Wer maximale fachärztliche Qualität will, müsste im aktuellen Medizinsystem für jede Erkrankung zu dem Facharzt gehen, der auf sie spezialisiert ist. Das sind 18 Fachrichtungen und rund 20 Arzttermine. Genau deshalb ist maximale Qualität in der Vorsorge nicht praktikabel.

FachrichtungErkrankungen
Hausarzt · 10Bluthochdruck · Rauchen und Alkohol · Mikronährstoffstatus · Chronischer Stress und Schlafmangel · HIV · Sepsis · Polypharmazie · Sturz mit Fraktur · Sarkopenie · Parodontitis und dentale Herde
Neurologe · 9Schlaganfall · Vaskuläre Demenz · Kognitive Störungen · Parkinson · Gemischte Demenz · Lewy-Body-Demenz · Frontotemporale Demenz · Alzheimer · Hirnblutung
Hepatologe · 7Fettleber · Alkoholbedingte Lebererkrankung · Leberzirrhose · Virushepatitis B und C · Autoimmune Lebererkrankungen · Hämochromatose · Leberkrebs
Kardiologe · 7Chronische ischämische Herzkrankheit · Herzinfarkt · Vorhofflimmern · Herzinsuffizienz · Aortenklappenstenose · Kardiomyopathien · Kardiorespiratorische Fitness
Pneumologe · 7Lungenkrebs · COPD · Lungenemphysem · Asthma · Interstitielle Lungenerkrankung · Schlafapnoe · Lungenembolie
Urologe · 6Prostatakrebs · Nierenkrebs · Harnblasenkrebs · Hodenkrebs · Nierensteine · Gutartige Prostatavergrößerung
Gastroenterologe · 4Darmkrebs · Magenkrebs · Speiseröhrenkrebs · Bauchspeicheldrüsenkrebs
Gynäkologe · 4Brustkrebs · Gebärmutterhalskrebs · Gebärmutterkörperkrebs · Eierstockkrebs
Diabetologe · 3Typ-2-Diabetes · Blutzucker und Insulinresistenz · Diabetische Folgeschäden
Gefäßmedizin · 3Bauchaortenaneurysma · Periphere arterielle Verschlusskrankheit · Thorakales Aneurysma
Endokrinologe · 3Metabolisches Syndrom · Schilddrüsenfunktionsstörungen · Schilddrüsenkarzinom
Hämatoonkologe · 2Leukämien und Lymphome · Multiples Myelom und MGUS
Nephrologe · 2Chronische Niereninsuffizienz · Hypertensive und diabetische Nephropathie
Rheumatologe · 2Osteoporose · Hyperurikämie und Gicht
Augenarzt · 2Sehminderung · Glaukom
HNO-Arzt · 2Hörminderung · Mund-, Rachen- und Kehlkopfkrebs
Dermatologe · 1Schwarzer und heller Hautkrebs
Psychiater · 1Depression und Suizid

Hohe Zeiteffizienz, geringe Qualität: alles beim Allgemeinmediziner oder Kardiologen

Die gelebte Praxis ist ein Kompromiss zulasten der Qualität und zugunsten der Zeiteffizienz. Vor allem Privatversicherte lassen möglichst viel bei ihrem Kardiologen oder Allgemeinmediziner machen: große Blutpanels, Sonographie der inneren Organe und mehr. Der Preis für diese Bequemlichkeit ist oft die Qualität. Nicht umsonst gibt es die unterschiedlichen fachärztlichen Spezialisierungen.

Hohe Zeiteffizienz bei bester Qualität: 360° Premium oder Executive Check-ups

Die beste Verbindung aus Qualität und Komfort sind 360° Premium- und Executive-Check-ups. Die gibt es seit Jahrzehnten. Sie erreichen an einem Tag ein Qualitätsniveau, das sonst unmöglich wäre, weil interdisziplinäre Fachärzte viele Stunden lang nur mit einer Person beschäftigt sind und fokussiert alles abarbeiten. Ein Umfang, den ein Kardiologe oder Allgemeinmediziner im Alltag unseres Gesundheitssystems nicht leisten kann.

Macht ein 360° Premium Check-up in Ihrem Fall Sinn?

Was bezahlt die PKV, was bringt es gegenüber Ihrem Kardiologen?

Diese Fragen beantworten wir gerne in einer kostenlosen Konsultation mit unserem Praxisteam.

Zur kostenfreien Konsultation

Überdiagnose: Welche Untersuchungen kann man sich sparen?

Ein Befund ohne Konsequenz ist kein Wissen, sondern ein zweites Archiv. Bei diesen fünf Angeboten ist das nach heutiger Datenlage meist der Fall. Es gibt Situationen, in denen jede dieser Methoden sinnvoll ist. Meistens sind diese aber sehr eng definiert und für eine Person ohne schwere Symptome nicht relevant.

AngebotBewertungWarum daraus nichts folgt
MikrobiomanalyseAktuell kein Nutzen belegtAus dem Ergebnis lässt sich bisher keine Behandlung ableiten, die nachweislich etwas verändert. Was wirkt, also Ballaststoffe, Vielfalt und weniger Alkohol, gilt auch ohne Test.
Biologisches Alter und TelomerlängeAktuell kein Nutzen belegtEs gibt bisher keine Behandlung, die sich daraus ableiten lässt, und keinen Beleg, dass ein besserer Wert ein längeres Leben bedeutet. Was das Alter tatsächlich verschiebt, stehen in den 10 Lebensstilhebeln.
Infusionen und VitalstoffkurenAktuell kein Nutzen belegtOhne gemessenen Mangel ist ein Nutzen bisher nicht belegt. Wasserlösliche Vitamine scheidet der Körper über die Niere wieder aus.
IgG-Tests auf NahrungsmittelAktuell kein Nutzen belegtDie Folge sind häufig Ernährungsverbote ohne diagnostische Grundlage. Fallen dabei ganze Lebensmittelgruppen weg, kann das der Versorgung schaden.
Schwermetallanalyse nach ProvokationAktuell kein Nutzen belegtFür provozierte Proben gibt es keine anerkannten Referenzwerte. Der auffällige Wert entsteht erst durch den Test selbst.

Die zwei Seiten des Ganzkörper-MRT

Das MRT sieht Regionen, an die keine andere Vorsorge herankommt: Gehirn, Rückenmark, Bauchspeicheldrüse und Wirbelsäule, ohne Strahlung in einem einzigen Durchgang. Kein Blutwert und kein Ultraschall leisten das.

Für viele andere Regionen ist es zu unpräzise und mit rund 1.500 Euro verhältnismäßig teuer, zumal es bei konkretem Verdacht ohnehin von der Versicherung übernommen wird. Dazu kommen Zufallsbefunde, die harmlos sind, aber Unruhe auslösen. Stress ist einer der größten Treiber für viele Krankheiten. Ein MRT kann in manchen Fällen mehr Stress erzeugen, als es Nutzen bringt.

Macht ein Ganzkörper-MRT in Ihrem Fall Sinn?

Das hängt von Ihrem Krebsrisiko ab, nicht vom Angebot.

Wie hoch ist Ihr Risiko tatsächlich, was ist Ihre Familie vorbelastet und wie gehen Sie mit Zufallsbefunden um? Diese Entscheidung sollten Sie nicht allein treffen, sondern zusammen mit einem Facharzt für Prävention. Wir schauen uns Ihre Ausgangslage kostenfrei an und sagen Ihnen ehrlich, wenn es sich nicht lohnt.

Zur 360° Krebsrisiko-Einschätzung

Thema KI: Was ist der Stand moderner Vorsorge?

Die klassische Medizin fragt: Sind Sie heute krank, und was müssen wir jetzt behandeln? Moderne Verfahren stellen eine andere Frage: Wie hoch ist Ihr Risiko in den nächsten zehn, zwanzig, dreißig Jahren, und was können wir heute tun, um das zu verändern? Am Beispiel Herzinfarkt zeigt sich gut, wie aus einzelnen Werten ein Risikomodell wird.

Am Ende steht kein Befundblatt, sondern ein Profil, das sich mit jeder Messung schärft. So sieht das bei LumaMed aus.

RisikoprofilEinstufungBezug
Herzinfarkt-RisikoErhöhtAb 40 Jahren
Demenz-RisikoNormalAb 39 Jahren
Diabetes-RisikoMittel1 von 6 in 10 Jahren
Krebs-ScoreModerat erhöht35 % Vorsorge-Abdeckung

Wie aus einzelnen Werten ein Risikomodell wird

  1. Das genetische Risiko messen. Lipoprotein(a) zeigt den genetisch festgelegten Anteil Ihres Risikos. Einmal im Leben gemessen, ändert er sich nicht mehr.
  2. Den Lebensstil in Daten übersetzen. Apolipoprotein B, Blutdruck und HbA1c zeigen zusammen mit einer ausführlichen Anamnese, wie sich Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress in Ihre Werte übersetzen.
  3. Bestehende Schäden evaluieren. Die Echokardiographie zeigt Pumpfunktion, Klappen und Wandstärke. Die Duplexsonographie der Hals-, Bein- und Bauchschlagadern zeigt, ob sich schon etwas ablagert und wie schnell.
  4. Prädiktive Risikokalkulation. Alle Messwerte werden digital erfasst. Mathematische Modelle schätzen daraus die Wahrscheinlichkeit für Herzinfarkt und Schlaganfall in den nächsten zehn, zwanzig und dreißig Jahren.
  5. Empfehlungen ableiten. Entsprechend dem Risiko können Risikofaktoren behandelt werden, bevor daraus eine Erkrankung wird.
Wie erhalten Sie Zugang zur medizinischen KI?

Ein allgemeines Sprachmodell kennt Ihre Werte nicht.

ChatGPT rät auf Basis von Durchschnitten. Die Luma KI arbeitet mit Ihren eigenen Messwerten, Ihren Vorbefunden und den Leitlinien, nach denen Ihr Arzt entscheidet. Sie ersetzt kein Gespräch, aber sie erklärt Ihnen jeden einzelnen Wert in Ihrer Sprache, jederzeit. Den Zugang öffnen wir schrittweise auch für Interessenten.

Kostenlosen KI-Zugang anfragen

Die 10 Lebensstilhebel für beste Gesundheit über 90 Jahre

Sortiert nach Effektgröße, nicht nach Aufwand. Diese Hebel wirken breiter als jede einzelne Untersuchung.

  1. Rauchstopp. Beratung plus Medikament verdreifacht die Erfolgsrate. Wirkt auf Lungenkrebs, COPD, Herzinfarkt, Schlaganfall, Blase, Niere, Bauchspeicheldrüse und Parodontitis.
  2. 7 bis 10 Prozent Gewichtsabnahme. Kehrt Prädiabetes häufig um, lässt die Leberentzündung verschwinden, senkt den Blutdruck. Ab 10 Prozent bildet sich bei 45 Prozent die Leberfibrose zurück.
  3. 150 Minuten Ausdauersport pro Woche. Der Sprung von untrainiert auf mäßig trainiert bringt den größten Gewinn. Er wirkt auf Herz, Zucker, Knochen, Muskeln und Kopf gleichzeitig.
  4. Zweimal Krafttraining pro Woche. Erhält Muskelmasse und Insulinempfindlichkeit. Wirkt auf Zucker, Knochen und die Selbstständigkeit im Alter.
  5. Blutdruck unter 130 zu 80. Stärkster Einzelfaktor für Schlaganfall, vaskuläre Demenz und Nierenverlust. Die europäische Leitlinie zielt seit 2024 auf 120 bis 129 systolisch. Ab etwa 85 Jahren oder bei Schwindel beim Aufstehen gelten bewusst höhere Ziele.
  6. Alkohol reduzieren. Unter 100 Gramm pro Woche, besser gar keinen. Wirkt auf Leber, Brustkrebs, Speiseröhre, Vorhofflimmern, Gicht und Schlafqualität.
  7. Zuckergetränke streichen. Senkt Bauch- und Leberfett zuerst. Die Maßnahme dieser Liste mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung.
  8. Sieben Stunden Schlaf, feste Aufstehzeit. Bei Insomnie Verhaltenstherapie statt Schlafmittel. Abends kein Alkohol, er zerstört die zweite Nachthälfte.
  9. Medikamentenliste jährlich prüfen. Der am leichtesten umkehrbare Faktor, und der am seltensten geprüfte. Nie selbst absetzen.
  10. Kraft und Gleichgewicht ab 50 Jahren. Dreimal pro Woche. Stürze kosten in Deutschland jedes Jahr rund 20.800 Menschen das Leben (Statistisches Bundesamt, 2024).
Was tun, wenn man nicht alles schafft?

Sie brauchen nicht alle zehn, sondern Ihre zwei oder drei.

Alle zehn Punkte gleichzeitig anzugehen, ist für die meisten Menschen ein Ding der Unmöglichkeit. Und es ist auch nicht nötig. Wenn man seine eigenen Werte kennt, weiß man, welche Hebel im eigenen Fall am meisten bringen. In einem unverbindlichen Gespräch hilft Ihnen unser Praxisteam, Ihre Risiken einzuschätzen und die Prioritäten einzuordnen.

Prioritäten medizinisch einordnen

Die 3 wichtigsten Selbsttests

Sie können deutlich mehr selbst herausfinden, als die meisten glauben. Diese drei Tests brauchen keinen Arzt, keinen Termin und kein Gerät.

1 · Leberfibrose

Die Vernarbung der Leber. Sie entsteht über Jahre ohne Beschwerden, ersetzt arbeitendes Gewebe durch Bindegewebe und ist früh noch umkehrbar. Die vier Werte stehen auf jedem Standardlaborzettel, GOT heißt auch AST, GPT auch ALT.

FIB-4 = ( Alter in Jahren × GOT ) ÷ ( Thrombozyten × √GPT )

Thrombozyten in 1.000/µl bzw. 10⁹/l · GOT und GPT in U/l
WertBedeutung
unter 1,3Fortgeschrittene Fibrose praktisch ausgeschlossen. Über 65 Jahre gilt: unter 2,0.
1,3 bis 2,67Unklar. Elastographie der Leber als zweiter Schritt.
ab 2,67Abklärung beim Hepatologen. Der Wert ist kein Fibrosestadium, sondern ein Hinweis.

2 · Schlafapnoe

Die Atmung setzt im Schlaf immer wieder aus, oft hundertmal pro Nacht, ohne dass man davon aufwacht. Jedes Ja zählt einen Punkt, jedes Nein keinen.

  1. Schnarchen. Schnarchen Sie laut, hörbar durch eine geschlossene Tür?
  2. Tagesmüdigkeit. Sind Sie tagsüber oft müde, erschöpft oder schläfrig?
  3. Beobachtete Aussetzer. Hat jemand beobachtet, dass Sie im Schlaf aufhören zu atmen?
  4. Blutdruck. Haben Sie Bluthochdruck oder werden Sie dagegen behandelt?
  5. BMI. Liegt Ihr Body-Mass-Index über 35?
  6. Alter. Sind Sie älter als 50?
  7. Halsumfang. Ist Ihr Halsumfang größer als 40 cm?
  8. Geschlecht. Sind Sie männlich?
PunkteBedeutung
0 bis 2Geringes Risiko. Kein weiterer Schritt nötig.
3 bis 4Auffällig. Messgerät für eine Nacht zu Hause anfordern.
5 bis 8Hohes Risiko für mittlere bis schwere Apnoe. Messung veranlassen.

3 · Vorhofflimmern

Das Herz schlägt unregelmäßig, Blut bleibt in den Vorhöfen stehen und kann verklumpen. Das verursacht jeden vierten bis fünften Schlaganfall und tut nicht weh. Es kommt oft in Schüben, deshalb findet ein einzelnes EKG beim Arzt es häufig nicht. Sie können jeden Tag suchen, der Arzt einmal im Jahr.

Zwei Finger auf die Innenseite des Handgelenks, direkt unterhalb des Daumens. Eine Minute ruhig sitzen und mitzählen.

BefundBedeutung
RegelmäßigGleichmäßiger Abstand zwischen den Schlägen, 60 bis 100 pro Minute. Nichts zu tun.
UnregelmäßigStolpern, Aussetzer, wechselnde Stärke. Zum Arzt, dort ein Langzeit-EKG über sieben Tage verlangen, nicht nur über 24 Stunden.

Prävention muss nicht teuer sein

Aufgenommen ist nur, was in Deutschland mehr als 50.000 Menschen pro Jahr betrifft, gemessen an Sterbefällen oder Neuerkrankungen. Gruppiert nach Herz und Gefäßen, Krebs, Gehirn und Stoffwechsel.

ErkrankungDas eine VerfahrenKosten
Vorhofflimmern und SchlaganfallPuls tasten, dann Langzeit-EKG über 7 TageGKV
Familiäre FettstoffwechselstörungLDL über 190, auch ohne FamilienanamneseGKV
Herzinfarkt und SchlaganfallLipoprotein(a), einmal im Leben20 €
ArterioskleroseApolipoprotein B statt nur LDL20 €
HerzschwächeNT-proBNP20 €
BluthochdruckBlutdruck über 7 Tage zu Hause30 €
Plaque in den GefäßenHalsschlagaderultraschall bei RisikofaktorenGKV
BauchaortenaneurysmaUltraschall, Männer ab 65GKV
DarmkrebsDarmspiegelung ab 50, sonst Stuhltest alle 2 JahreGKV
Schwarzer HautkrebsHautkrebsscreening ab 35GKV
BrustkrebsMammographie-Screening, 50 bis 75GKV
GebärmutterhalskrebsAbstrich plus HPV-TestGKV
ProstatakrebsPSA ab 45 nach Beratung, Intervall nach Höhe des Werts25 €
LungenkrebsNiedrigdosis-CT, 50 bis 75, ab 25 Raucherjahren und 15 Packungsjahren, Rauchstopp unter 10 JahrenGKV
SchwerhörigkeitHörtest beim AkustikerGKV
DepressionPHQ-2, zwei Fragen. Ab 3 von 6 Punkten folgt der PHQ-9GKV
Leberfibrose und FettleberFIB-4 aus dem eigenen LaborzettelGKV
SchlafapnoeSTOP-BANG, siehe die drei Selbsttests0 €
Typ-2-DiabetesHbA1c15 €
Chronische NierenschwächeAlbumin im Urin plus Cystatin C24 €

Zur Prostata: Die Tastuntersuchung ist weiterhin die einzige Kassenleistung zur Früherkennung, die Fachgesellschaft empfiehlt sie dafür aber seit Juli 2025 ausdrücklich nicht mehr. Der PSA-Test ist Selbstzahlerleistung.

Die Basics der Prävention sind nicht teuer. Die meisten Menschen lassen nicht einmal die Basics prüfen, die jede Kasse bezahlt. Nur wenige Berechtigte nutzen das kostenlose Angebot (WIdO, 2020; G-BA, 2022): Rund 20 Prozent machen eine Darmspiegelung, 33 Prozent die Hautkrebsuntersuchung, 33 Prozent die Prostatavorsorge. Und das, obwohl diese drei Krebsarten zu den häufigsten in Deutschland gehören. Bitte seien Sie ein Vorbild und kümmern Sie sich um Ihre Gesundheit.

Der 360° Vorsorgeduden: alle 75 Erkrankungen

Einstufung, ab wann und wie oft, und wie gut sich der Verlauf beeinflussen lässt. Die Einstufung geht von 1 bis 5: 1 Empfohlen, 2 Sinnvoll, 3 Nur bei Anlass, 4 Vorher besprechen, 5 Keine Früherkennung. Dazu steht, ob sich der Verlauf gut, mittel oder schlecht beeinflussen lässt.

Risikotreiber für zahlreiche Erkrankungen · 10

ErkrankungEinstufungAb wann, wie oft, wer
Blutzucker und Insulinresistenz1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 30 · alle 2 bis 3 Jahre · Diabetologe
Polypharmazie und Arzneimittelinteraktionen1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 18 · jährlich ab 5 Medikamenten · Hausarzt
Sehminderung1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 40 · dann alle 2 Jahre · Augenarzt
Rauchen und Alkohol1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 18 · jährlich · Hausarzt
Schlafapnoe2 Sinnvoll, gut beeinflussbarAb 18 · bei Schnarchen oder Müdigkeit · Pneumologe
Kardiorespiratorische Fitness2 Sinnvoll, gut beeinflussbarAb 18 · alle 2 bis 3 Jahre · Kardiologe
Hörminderung2 Sinnvoll, gut beeinflussbarAb 40 · Ausgangswert mit 40, ab 60 alle 2 Jahre · HNO-Arzt
Glaukom2 Sinnvoll, mittel beeinflussbarAb 40 · dann alle 2 Jahre · Augenarzt
Mikronährstoff- und Versorgungsstatus2 Sinnvoll, gut beeinflussbarAb 18 · alle 2 bis 3 Jahre · Hausarzt
Chronischer Stress und Schlafmangel2 Sinnvoll, gut beeinflussbarAb 18 · bei Beschwerden · Hausarzt

Herz und Gefäße · 13

ErkrankungEinstufungAb wann, wie oft, wer
Chronische ischämische Herzkrankheit1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 30 · Lp(a) einmal, Lipide alle 2 bis 5 Jahre · Kardiologe
Schlaganfall, ischämisch1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 40 · Blutdruck jährlich, EKG ab 65 · Neurologe
Vorhofflimmern1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 50 · Puls jährlich, ab 65 aktiv suchen · Kardiologe
Bauchaortenaneurysma ♂1 Empfohlen, mittel beeinflussbarAb 65 · einmalig ab 65 (Männer) · Gefäßmedizin
Periphere arterielle Verschlusskrankheit1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 50 · bei Rauchen oder Diabetes ab 50 · Gefäßmedizin
Bluthochdruck1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 18 · jährlich · Hausarzt
Hirnblutung2 Sinnvoll, mittel beeinflussbarAb 40 · Blutdruck jährlich · Neurologe
Aortenklappenstenose2 Sinnvoll, gut beeinflussbarAb 60 · beim Abhören · Kardiologe
Herzinsuffizienz3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 50 · bei Luftnot oder Belastungsverlust · Kardiologe
Thorakales Aneurysma und Aortendissektion3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 30 · nur bei Familienanamnese · Gefäßmedizin
Kardiomyopathien und plötzlicher Herztod3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 18 · nur bei Familienanamnese · Kardiologe
Lungenembolie und pulmonale Hypertonie3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 30 · bei Vorgeschichte oder Belastungsluftnot · Pneumologe
Akuter Herzinfarkt5 Keine Früherkennung, gut beeinflussbarAb 18 · Warnzeichen jederzeit kennen · Kardiologe

Gehirn und Demenz · 7

ErkrankungEinstufungAb wann, wie oft, wer
Vaskuläre Demenz1 Empfohlen, mittel beeinflussbarAb 40 · Risikofaktoren ab 40 jährlich · Neurologe
Behandelbare Ursachen kognitiver Störungen1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 50 · bei jeder Vergesslichkeit zuerst · Neurologe
Parkinson-Krankheit2 Sinnvoll, mittel beeinflussbarAb 50 · bei Riechverlust oder Traumschlaf · Neurologe
Gemischte Demenz3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 60 · bei Auffälligkeiten, kein Reihenscreening · Neurologe
Lewy-Body-Demenz und Parkinson-Demenz °3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 50 · bei Riechverlust oder Traumschlaf · Neurologe
Frontotemporale Demenz3 Nur bei Anlass, schlecht beeinflussbarAb 45 · bei Familienhäufung Gentest · Neurologe
Alzheimer-Demenz4 Vorher besprechen, mittel beeinflussbarAb 60 · bei bemerkter Veränderung · Neurologe

Atemwege · 4

ErkrankungEinstufungAb wann, wie oft, wer
COPD1 Empfohlen, mittel beeinflussbarAb 40 · bei Rauchern, auch bei geringen Symptomen · Pneumologe
Lungenemphysem3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 40 · bei Symptomen · Pneumologe
Asthma bronchiale3 Nur bei Anlass, gut beeinflussbarAb 18 · bei Symptomen · Pneumologe
Interstitielle Lungenerkrankung3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 40 · bei Knisterrasseln oder Exposition · Pneumologe

Knochen, Muskeln, Stürze · 3

ErkrankungEinstufungAb wann, wie oft, wer
Sturz mit Fraktur1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 60 · jährlich · Hausarzt
Osteoporose1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 50 · ab 70, mit Risiko ab 50 · Rheumatologe
Sarkopenie2 Sinnvoll, mittel beeinflussbarAb 50 · alle 2 Jahre · Hausarzt

Psyche · 1

ErkrankungEinstufungAb wann, wie oft, wer
Depression und Suizid1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 18 · jährlich · Psychiater

Krebs · 19

ErkrankungEinstufungAb wann, wie oft, wer
Lungenkrebs1 Empfohlen, gut beeinflussbar50 bis 75 · jährlich ab 15 Packungsjahren · Pneumologe
Darmkrebs1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 50 · Spiegelung alle 10 Jahre oder Stuhltest alle 2 Jahre · Gastroenterologe
Brustkrebs ♀1 Empfohlen, gut beeinflussbar50 bis 75 · alle 2 Jahre · Gynäkologe
Schwarzer und heller Hautkrebs1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 35 · alle 2 Jahre · Dermatologe
Gebärmutterhalskrebs ♀1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 20 · jährlich, ab 35 alle 3 Jahre · Gynäkologe
Nierenkrebs2 Sinnvoll, mittel beeinflussbarAb 40 · läuft beim Bauchultraschall mit · Urologe
Leukämien und Lymphome2 Sinnvoll, schlecht beeinflussbarAb 18 · läuft im Blutbild mit · Hämatoonkologe
Mund-, Rachen- und Kehlkopfkrebs2 Sinnvoll, mittel beeinflussbarAb 30 · Inspektion beim HNO-Arzt · HNO-Arzt
Bauchspeicheldrüsenkrebs3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 40 · bei erblichem Risiko jährlich MRT · Gastroenterologe
Leberkrebs3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 40 · nur bei Zirrhose: alle 6 Monate · Hepatologe
Magenkrebs °3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 30 · nur bei Risiko oder Beschwerden · Gastroenterologe
Speiseröhrenkrebs °3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 50 · bei jahrelangem Sodbrennen einmalig · Gastroenterologe
Harnblasenkrebs °3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 40 · nur bei Blut im Urin · Urologe
Eierstockkrebs ♀3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 40 · bei erblichem Risiko, dann Gentest · Gynäkologe
Gebärmutterkörperkrebs ♀ °3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 50 · nur bei Blutung nach der Menopause · Gynäkologe
Hodenkrebs ♂ °3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbar20 bis 40 · nur bei Tastbefund · Urologe
Prostatakrebs ♂4 Vorher besprechen, mittel beeinflussbarAb 45 · PSA nach Beratung, je nach Höhe alle 2 bis 5 Jahre · Urologe
Schilddrüsenkarzinom °4 Vorher besprechen, schlecht beeinflussbarAb 30 · nur bei Tastbefund · Endokrinologe
Multiples Myelom und MGUS °4 Vorher besprechen, mittel beeinflussbarAb 50 · nur bei Beschwerden · Hämatoonkologe

Stoffwechsel und Diabetes · 6

ErkrankungEinstufungAb wann, wie oft, wer
Typ-2-Diabetes1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 35 · alle 3 Jahre · Diabetologe
Metabolisches Syndrom und viszerale Adipositas1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 18 · jährlich, dauert 10 Sekunden · Endokrinologe
Diabetische Folgeschäden1 Empfohlen, mittel beeinflussbarAb 18 · bei Diabetes jährlich · Diabetologe
Hämochromatose2 Sinnvoll, gut beeinflussbarAb 30 · einmal im Erwachsenenalter · Hepatologe
Schilddrüsenfunktionsstörungen3 Nur bei Anlass, gut beeinflussbarAb 30 · nur bei Beschwerden oder Kinderwunsch · Endokrinologe
Hyperurikämie und Gicht3 Nur bei Anlass, gut beeinflussbarAb 30 · läuft im Blutbild mit · Rheumatologe

Leber · 5

ErkrankungEinstufungAb wann, wie oft, wer
Fettlebererkrankung1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 30 · alle 2 bis 3 Jahre · Hepatologe
Alkoholbedingte Lebererkrankung1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 18 · jährlich · Hepatologe
Leberzirrhose1 Empfohlen, mittel beeinflussbarAb 40 · alle 2 bis 3 Jahre über FIB-4 · Hepatologe
Virushepatitis B und C1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 35 · einmal im Leben · Hepatologe
Autoimmune und seltene Lebererkrankungen3 Nur bei Anlass, mittel beeinflussbarAb 30 · bei unklaren Leberwerten · Hepatologe

Niere und Harnwege · 4

ErkrankungEinstufungAb wann, wie oft, wer
Chronische Niereninsuffizienz1 Empfohlen, mittel beeinflussbarAb 30 · jährlich bei Risiko, sonst alle 2 Jahre · Nephrologe
Hypertensive und diabetische Nephropathie1 Empfohlen, mittel beeinflussbarAb 30 · jährlich bei Bluthochdruck oder Diabetes · Nephrologe
Nierensteine und Harnabflussstörungen2 Sinnvoll, gut beeinflussbarAb 30 · nach dem ersten Stein · Urologe
Gutartige Prostatavergrößerung ♂3 Nur bei Anlass, gut beeinflussbarAb 50 · bei Beschwerden, kein Reihenscreening · Urologe

Infektionen · 3

ErkrankungEinstufungAb wann, wie oft, wer
HIV1 Empfohlen, gut beeinflussbarAb 18 · einmal im Leben · Hausarzt
Parodontitis und dentale Herde2 Sinnvoll, gut beeinflussbarAb 18 · alle 2 Jahre · Hausarzt
Sepsis5 Keine Früherkennung, mittel beeinflussbarAb 18 · Warnzeichen jederzeit kennen · Hausarzt

Die mit ° markierten Zeilen sind die, für die eine Früherkennung ohne Anlass bisher nicht nachweislich zielführend ist. Die Risikofaktoren bleiben davon unberührt und beeinflussbar. ♀ und ♂ stehen für Untersuchungen, die nur für Frauen oder nur für Männer gelten.

Die Menschen, die Ihre Befunde lesen

Das LumaMed Praxisteam im Gespräch

LumaMed ist eine Facharztgruppe für Präventivmedizin. Unser Ziel ist es, mit maximaler Qualität und Bequemlichkeit die häufigsten schweren Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und so das Schlimmste zu vermeiden.

Unsere interdisziplinären Fachärzte arbeiten zusammen für Ihre beste Gesundheit, unterstützt von der eigenen Luma KI. So entsteht Ihr persönliches 360° Gesundheitsdashboard, mit Transparenz und Empfehlungen für ein gesundes Leben weit über 90 Jahre.

Alle Zahlen in diesem Leitfaden sind Durchschnittswerte aus Studien und Leitlinien, keine Einordnung Ihres persönlichen Falls. Was sie für Sie bedeuten, kann nur ein Arzt im Gespräch sagen. Genau dafür ist das Erstgespräch da.

Quellenverzeichnis

Woher die Zahlen kommen

ThemaGrundlage
SterbefälleStatistisches Bundesamt, Todesursachenstatistik 2024. Gruppen nach ICD-10-Kapiteln, überschneidungsfrei zusammengestellt. Demenz einschließlich Alzheimer, die amtlich getrennt gezählt wird.
PrävalenzenRobert Koch-Institut (GEDA, BURDEN 2020, DEGS1-MH). Die Zahlen mischen 12-Monats-, Punkt- und Periodenprävalenz und sind untereinander nicht exakt vergleichbar.
SchwellenwerteKDIGO 2024, ESC/EAS 2019 mit Fokus-Update 2025, ESC 2021, EASL 2024, DGVS 11/2025, AHA 2022, EWGSOP2, USPSTF, AWMF, G-BA-Katalog Stand August 2026.
EinzelstudienKamstrup u. a., Copenhagen City Heart Study · CKD-PC, Lancet 2010 · Chen u. a., CRIC 2022 · Ledwidge u. a., STOP-HF, JAMA 2013 · Fernández-Friera u. a., PESA 2015 · Heinzer u. a., HypnoLaus 2015 · Dulai u. a., Hepatology 2017 · Beheshti u. a., JACC 2020.
FragebögenPHQ-2 nach Kroenke, Medical Care 2003: ab 3 von 6 Punkten Sensitivität 87 und Spezifität 78 Prozent. STOP-BANG nach Chung. Beide frei verfügbar.
TeilnahmeratenWissenschaftliches Institut der AOK 2020 und G-BA-Abschlussbericht Hautkrebsscreening 2019 bis 2022.
LungenkrebsscreeningBeschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 18. Juni 2025, Vergütung ab 1. April 2026. Anspruch: 50 bis 75 Jahre, mindestens 25 Jahre geraucht, mindestens 15 Packungsjahre, Rauchstopp vor weniger als zehn Jahren. Alle zwölf Monate, Indikation durch Hausarzt oder Internist.
Prädiktive ModelleClairity Breast, FDA De Novo DEN240047, Mai 2025 · Mikhael u. a., Sybil, JCO 2023 · Attia u. a., Nature Medicine 2019 und Yao u. a., Nature Medicine 2021 (AI-EKG) · Oh u. a., Nature 2023 (Organuhren) · Mandsager u. a., JAMA Network Open 2018.

Was diese Zahlen nicht sagen

Für die meisten Verfahren fehlt die Studie „Früherkennung gegen keine Früherkennung“. Belegt ist meist die Behandlung, nicht das Suchen. Wir lesen die Studienlage optimistisch und entscheiden im Zweifel für das Verfahren.

Kein Grund, etwas abzusetzen. Eigenmächtiges Absetzen von Medikamenten ist gefährlicher als alles, wovor dieser Text warnt. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Keine medizinische Empfehlung. Dieser Leitfaden ersetzt keine Diagnose und keine ärztliche Beratung. Alle Schwellenwerte sind Orientierungswerte, maßgeblich ist der Referenzbereich Ihres Labors.

Literatur

  • Alzheimer Forschung Initiative e. V. (o. J.) ‚Frontotemporale Demenz: Symptome und Verlauf‘. Verfügbar unter: www.alzheimer-forschung.de (Zugriff: 27. August 2026).
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  • American Society for Gastrointestinal Endoscopy (ASGE) (2022) ‚Guideline on screening for pancreatic cancer in individuals with genetic susceptibility‘. Verfügbar unter: www.asge.org (Zugriff: 27. August 2026).
  • Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) (o. J.) ‚Leitlinienregister‘. Verfügbar unter: www.awmf.org/leitlinien (Zugriff: 27. August 2026).
  • Attia, Z. I., Kapa, S., Lopez-Jimenez, F. u. a. (2019) ‚Screening for cardiac contractile dysfunction using an artificial intelligence-enabled electrocardiogram‘, Nature Medicine, 25 (1), S. 70–74. doi: 10.1038/s41591-018-0240-2.
  • Beheshti, S. O., Madsen, C. M., Varbo, A. und Nordestgaard, B. G. (2020) ‚Worldwide prevalence of familial hypercholesterolemia: meta-analyses of 11 million subjects‘, Journal of the American College of Cardiology, 75 (20), S. 2553–2566. doi: 10.1016/j.jacc.2020.03.057.
  • Chen, D. C., Shlipak, M. G., Scherzer, R. u. a. (2022) ‚Association of intraindividual difference in estimated glomerular filtration rate by creatinine vs cystatin C and end-stage kidney disease and mortality‘, JAMA Network Open, 5 (2), S. e2148940. doi: 10.1001/jamanetworkopen.2021.48940.
  • Chung, F., Yegneswaran, B., Liao, P. u. a. (2008) ‚STOP questionnaire: a tool to screen patients for obstructive sleep apnea‘, Anesthesiology, 108 (5), S. 812–821. doi: 10.1097/ALN.0b013e31816d83e4.
  • Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) (2025) ‚S3-Leitlinie zur Fettlebererkrankung‘. Verfügbar unter: www.dgvs.de (Zugriff: 27. August 2026).
  • Dulai, P. S., Singh, S., Patel, J. u. a. (2017) ‚Increased risk of mortality by fibrosis stage in nonalcoholic fatty liver disease: systematic review and meta-analysis‘, Hepatology, 65 (5), S. 1557–1565. doi: 10.1002/hep.29085.
  • European Association for the Study of the Liver (EASL) (2024) ‚Clinical practice guidelines on the management of metabolic dysfunction-associated steatotic liver disease‘. Verfügbar unter: www.easl.eu (Zugriff: 27. August 2026).
  • European Society of Cardiology (ESC) (2021) ‚Guidelines for the diagnosis and treatment of acute and chronic heart failure‘. Verfügbar unter: www.escardio.org (Zugriff: 27. August 2026).
  • European Society of Cardiology und European Atherosclerosis Society (ESC/EAS) (2019) ‚Guidelines for the management of dyslipidaemias, mit Fokus-Update 2025‘. Verfügbar unter: www.escardio.org (Zugriff: 27. August 2026).
  • European Working Group on Sarcopenia in Older People 2 (EWGSOP2) (2019) ‚Sarcopenia: revised European consensus on definition and diagnosis‘. Verfügbar unter: academic.oup.com/ageing (Zugriff: 27. August 2026).
  • Fernández-Friera, L., Peñalvo, J. L., Fernández-Ortiz, A. u. a. (2015) ‚Prevalence, vascular distribution, and multiterritorial extent of subclinical atherosclerosis in a middle-aged cohort: the PESA study‘, Circulation, 131 (24), S. 2104–2113. doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.114.014310.
  • Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) (2022) ‚Abschlussbericht zur Evaluation des Hautkrebs-Screenings 2019 bis 2022‘. Verfügbar unter: www.g-ba.de (Zugriff: 27. August 2026).
  • Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) (2025) ‚Beschluss zur Früherkennung von Lungenkrebs mittels Niedrigdosis-CT vom 18. Juni 2025‘. Verfügbar unter: www.g-ba.de (Zugriff: 27. August 2026).
  • Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) (2026) ‚Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung, Stand August 2026‘. Verfügbar unter: www.g-ba.de (Zugriff: 27. August 2026).
  • Heinzer, R., Vat, S., Marques-Vidal, P. u. a. (2015) ‚Prevalence of sleep-disordered breathing in the general population: the HypnoLaus study‘, The Lancet Respiratory Medicine, 3 (4), S. 310–318. doi: 10.1016/S2213-2600(15)00043-0.
  • Helios Gesundheit (2024) ‚Schlaganfall vorbeugen mit diesen 10 Tipps, 19. Juni 2024‘. Verfügbar unter: www.helios-gesundheit.de (Zugriff: 27. August 2026).
  • Kamstrup, P. R., Benn, M., Tybjærg-Hansen, A. und Nordestgaard, B. G. (2008) ‚Extreme lipoprotein(a) levels and risk of myocardial infarction in the general population: the Copenhagen City Heart Study‘, Circulation, 117 (2), S. 176–184. doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.107.715698.
  • Kidney Disease: Improving Global Outcomes (KDIGO) (2024) ‚Clinical practice guideline for the evaluation and management of chronic kidney disease‘. Verfügbar unter: kdigo.org (Zugriff: 27. August 2026).
  • Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum (2025) ‚Pankreaskarzinom-Screening: neue Empfehlungen‘. Verfügbar unter: www.krebsinformationsdienst.de (Zugriff: 27. August 2026).
  • Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum (2025) ‚Leitlinie Eierstockkrebs aktualisiert‘. Verfügbar unter: www.krebsinformationsdienst.de (Zugriff: 27. August 2026).
  • Kroenke, K., Spitzer, R. L. und Williams, J. B. W. (2003) ‚The Patient Health Questionnaire-2: validity of a two-item depression screener‘, Medical Care, 41 (11), S. 1284–1292. doi: 10.1097/01.MLR.0000093487.78664.3C.
  • Ledwidge, M., Gallagher, J., Conlon, C. u. a. (2013) ‚Natriuretic peptide-based screening and collaborative care for heart failure: the STOP-HF randomized trial‘, JAMA, 310 (1), S. 66–74. doi: 10.1001/jama.2013.7588.
  • Mandsager, K., Harb, S., Cremer, P. u. a. (2018) ‚Association of cardiorespiratory fitness with long-term mortality among adults undergoing exercise treadmill testing‘, JAMA Network Open, 1 (6), S. e183605. doi: 10.1001/jamanetworkopen.2018.3605.
  • Matsushita, K., van der Velde, M., Astor, B. C. u. a. (2010) ‚Association of estimated glomerular filtration rate and albuminuria with all-cause and cardiovascular mortality in general population cohorts: a collaborative meta-analysis‘, The Lancet, 375 (9731), S. 2073–2081. doi: 10.1016/S0140-6736(10)60674-5.
  • Mikhael, P. G., Wohlwend, J., Yala, A. u. a. (2023) ‚Sybil: a validated deep learning model to predict future lung cancer risk from a single low-dose chest computed tomography‘, Journal of Clinical Oncology, 41 (12), S. 2191–2200. doi: 10.1200/JCO.22.01345.
  • O’Donnell, M. J., Chin, S. L., Rangarajan, S. u. a. (2016) ‚Global and regional effects of potentially modifiable risk factors associated with acute stroke in 32 countries (INTERSTROKE): a case-control study‘, The Lancet, 388 (10046), S. 761–775. doi: 10.1016/S0140-6736(16)30506-2.
  • Oh, H. S.-H., Rutledge, J., Nachun, D. u. a. (2023) ‚Organ aging signatures in the plasma proteome track health and disease‘, Nature, 624 (7990), S. 164–172. doi: 10.1038/s41586-023-06802-1.
  • Robert Koch-Institut (o. J.) ‚Gesundheit in Deutschland aktuell (GEDA), BURDEN 2020 und DEGS1-MH‘. Verfügbar unter: www.rki.de (Zugriff: 27. August 2026).
  • Robert Koch-Institut (2025) ‚Chronisches Kranksein, Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Datenstand 2024‘. Verfügbar unter: gbe.rki.de (Zugriff: 27. August 2026).
  • Statistisches Bundesamt (o. J.) ‚Todesursachenstatistik, Berichtsjahr 2024‘. Verfügbar unter: www.destatis.de (Zugriff: 27. August 2026).
  • Statistisches Bundesamt (2024) ‚Todesursachenstatistik: Sterbefälle durch Stürze, Berichtsjahr 2023‘. Verfügbar unter: www.destatis.de (Zugriff: 27. August 2026).
  • U.S. Preventive Services Task Force (USPSTF) (o. J.) ‚Published recommendations‘. Verfügbar unter: www.uspreventiveservicestaskforce.org (Zugriff: 27. August 2026).
  • Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO) (2020) ‚Auswertungen zur Teilnahme an Krebsfrüherkennungsuntersuchungen‘. Verfügbar unter: www.wido.de (Zugriff: 27. August 2026).
  • Yao, X., Rushlow, D. R., Inselman, J. W. u. a. (2021) ‚Artificial intelligence-enabled electrocardiograms for identification of patients with low ejection fraction: a pragmatic, randomized clinical trial‘, Nature Medicine, 27 (5), S. 815–819. doi: 10.1038/s41591-021-01335-4.
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