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DemenzOktober 2024· 5 Min. Lesezeit

Risiko Nr. 3: Psychische Störungen & Demenz

Demenz ist für 90 % der Todesfälle durch psychische Erkrankungen verantwortlich. Warum Stoffwechselgesundheit und kognitive Aktivität die wichtigsten Schutzfaktoren sind.

In der letzten Ausgabe haben wir Krebs und dessen Prävention betrachtet. Unser heutiges Thema ist noch brisanter: Denn während man einen Krebs früh erkennen und behandeln kann, ist eine Demenz nach heutigem Stand nicht heilbar, sie lässt sich bestenfalls verzögern. Umso wichtiger ist es, sich anzuschauen, wie man sein Risiko, eine solche zu bekommen, drastisch senken kann.

Welche Rolle spielt Demenz?

Psychische und Verhaltensstörungen sorgen als Todesursache Nr. 4 für 66.918 Todesfälle im Jahr 2023. Von diesen ist Demenz für 90 % der Todesfälle verantwortlich. Es handelt sich um einen allgemeinen Begriff, der eine große Bandbreite an Symptomen beschreibt, die im Zusammenhang mit einem Nachlassen des Gedächtnisses oder anderer Denkfähigkeiten auftreten.

Wie und warum dieser Prozess genau passiert, und damit wie man ihn aufhalten oder umkehren kann, ist leider nicht ausreichend verstanden. Prävention scheint die einzige Möglichkeit zu sein, die Krankheit zu vermeiden oder signifikant zu verzögern. Wie bei anderen Krankheiten braucht Demenz Jahrzehnte, bis sie zum Todesfall führt, das sind gute Neuigkeiten, denn wir haben ausreichend Zeit, präventiv zu handeln.

Kann man Demenz vorbeugen?

Als die wichtigsten Präventionsmaßnahmen werden zwei Dinge zitiert:

  • Vermeiden von Stoffwechselkrankheiten: Diabetes fördert den Fortschritt der Demenz aktiv. Wer seinen Blutzucker kontrolliert, schützt auch sein Gehirn.
  • Kognitive Aktivität: Die kognitive Belastung hoch halten, durch geistige, aber auch körperliche Aktivität. Die Koordination komplexer Bewegungen wie bei Teamsportarten oder Kniebeugen im Fitnessstudio fördert das Gehirn und damit dessen Resilienz.

Wir wissen, dass Demenz, wie andere Krankheiten, Jahrzehnte braucht, bis sie zum Todesfall führt. Das sind gute Neuigkeiten: Wir haben ausreichend Zeit, wenn wir jetzt handeln.

Verstehen, wo man steht

Es gibt keinen eindeutigen, nichtinvasiven Test, der klar ausdrückt, ob man Demenz hat. Oft sind es mehrere kognitive Tests, die bei Verdacht über längere Zeit gemacht werden. Viel wichtiger ist es, die bekannten Risikofaktoren zu erfassen, insbesondere die Stoffwechselgesundheit, bevor Symptome auftreten.

Im LumaScan erfassen wir alle relevanten Stoffwechselparameter und führen einen standardisierten Kognitionstest durch, als Ausgangspunkt für gezielte Prävention.

Kognition schützen

Kognitionstest & Stoffwechselcheck, im LumaScan enthalten.

Im LumaScan führen wir einen standardisierten Kognitionstest durch und erfassen alle Stoffwechselparameter, die mit dem Demenzrisiko assoziiert sind.

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