Jeder Wert erklärt, jede Frage beantwortet, rund um die Uhr. Was die Luma KI kann, was sie bewusst nicht tut, und wo Ihre Ärztin übernimmt. Teil 2 unserer Serie zum 360° Gesundheitsdashboard.
In Teil 1 ging es darum, was Sie sehen. Hier geht es um die Frage dahinter: Was bedeutet das eigentlich alles?
Die Luma KI steht noch am Anfang. Sie ist in Entwicklung und wird nach und nach freigeschaltet. Was sie heute schon kann, stellen wir Ihnen hier vor.
Erstens: Ihre Werte verständlich machen. Ein Befundbericht nützt wenig, wenn man die Werte nicht einordnen kann. Die wichtigsten Punkte haben Sie mit Ihrer Fachärztin besprochen, aber niemand behält ein Gespräch über hundert Werte im Kopf. Deshalb braucht es eine Stelle, die jeden einzelnen Wert erklärt, jederzeit und ohne dass Sie sich dafür entschuldigen müssen.
Zweitens: Schnelle Fragen beantworten. Fragen, für die man keinen Telefontermin machen möchte, für die man aber trotzdem eine fundierte Einordnung sucht. Zum Beispiel:
Öffnen Sie einen Wert in Ihrem Dashboard, finden Sie oben rechts die Schaltfläche Mit Luma KI erklären. Damit beantwortet sie in einem Zug:

Hier ist die Grenze wichtig, und wir ziehen sie bewusst deutlich.
Die Luma KI erklärt Ihnen, was ein Wert misst und was er allgemein bedeutet. Sie zeigt Ihnen, was in den Leitlinien steht. Und sie zeigt Ihnen, was Ihre Ärztin für Sie vermerkt hat.
Was sie nicht tut: Ihnen sagen, was dieser Wert konkret für Ihr persönliches Risiko bedeutet. Das ist eine ärztliche Einschätzung. Sie setzt voraus, dass jemand Ihre übrigen Werte, Ihre Vorgeschichte und Ihren Alltag zusammen betrachtet. Genau deshalb steht unter jeder Antwort die Möglichkeit, Ihrer Fachärztin direkt eine Nachricht zu schreiben.
Nicht KI statt Arzt. KI plus ärztliche Prüfung.
Über den eigenen Tab stellen Sie Fragen so, wie Sie es von anderen Assistenten kennen. Der Unterschied ist, worauf geantwortet wird: auf Ihre Daten.

Bevor eine Antwort erscheint, passieren drei Dinge. Ihre persönlichen Werte werden gelesen. Die ärztlichen Empfehlungen aus Ihrem Befund werden geprüft. Und beides wird gegen die medizinische Studienlage gespiegelt.
Sie sehen diesen Vorgang im Chat mit. Nicht als Spielerei, sondern weil Sie wissen sollen, woher eine Antwort kommt.
Zu jedem Bereich schlägt Ihnen die Luma KI Fragen vor. Das klingt banal und ist der praktischste Teil: Die meisten Menschen wissen nicht, was man ein solches System sinnvoll fragen kann.

Wenn Sie im Gespräch etwas erwähnen, das für Ihr medizinisches Profil relevant ist, schlägt die Luma KI vor, es zu übernehmen. Ein Herzinfarkt beim Vater, eine Unverträglichkeit, ein Medikament, das Sie neu nehmen.
Gespeichert wird nichts ohne Ihre Freigabe. Sie sehen jeden Vorschlag einzeln und entscheiden.

Der Nutzen ist unmittelbar: Je vollständiger Ihr Profil, desto genauer werden Ihre Risikoprofile und desto besser passen die Antworten zu Ihrer tatsächlichen Situation.
Dann übernimmt ein Mensch. Jeder unserer Patienten hat einen direkten Kanal zu unserer Praxis über WhatsApp und E-Mail. Künftig wird dieser Kanal in die Luma KI integriert, sodass Sie eine Frage aus dem Chat heraus an unser medizinisches Team weitergeben können. Die Antwort kommt in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Sie ist keine Diagnose und keine Behandlung. Sie verschreibt nichts, sie ändert keine Therapie und sie ersetzt kein Gespräch mit Ihrer Ärztin.
Sie ist eine Orientierungshilfe, die auf Ihren eigenen Daten aufsetzt, sich an geprüften Quellen orientiert und rund um die Uhr verfügbar ist. Entschieden wird am Ende immer ärztlich.
Die Luma KI wird gemeinsam mit dem 360° Gesundheitsdashboard Monat für Monat in Wellen freigeschaltet. Sobald sie für Sie verfügbar ist, meldet sich ein Kollege aus der Praxis und zeigt Ihnen, wie Sie sie am besten nutzen.
Sie möchten verstehen, ob ein 360° Premium Check-up in Ihrem Fall Sinn macht? Nutzen Sie die kostenfreie Konsultation unserer Praxis: